Festival der Tiere beim Bauernmarkt in Türkenfeld

Das erste Festival der Tiere!

Am 3 Oktober lud Robert Müller, der Veranstalter des Bauern- und Handwerkermarktes, nach Türkenfeld ein und alle kamen!

Alpakas, Esel, Pferde, Kamele und noch viele mehr.

Den Nachmittag füllte mit zwei Vorstellungen jeweils von 30 Minuten, der Hundekurs der KG FFB, eine Flugschau mit Greifvögeln, Hunde der Rettungs- und Wasserhundestaffel 5- Seen- Land und eine freie Pferdedressur.

Wir ,die Kreisgruppe FFB im BJV, waren mit 20 Gespannen sehr stark vertreten. Unser Anliegen war es zu zeigen, wie vielfältig unsere Jagdhunde sind, sowohl die Rassen, als auch das Aufgabengebiet der Hunde.

Präsentiert wurden unsere Zweibeiner von Gerd Meyer, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen und Martina Wieland, unserer Hunde-Obfrau

.Angetan hatten es Gerd Meyer dabei besonders der Barbet, ein französischer Wasserhund mit seiner Lockenpracht, der unerschrockene Jagdterrier und ein Magyar Vizslar

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Dressurprüfung bestanden

WIR GRATULIEREN

Die stolzen Prüflinge

13 von 13 Jagdhundegespannen haben am vergangenen Samstag die Dressurprüfung des Jagdverbandes mit Bravour bestanden.
Die Dressurprüfung für Jagdhunde führt bei den Hundeführern regelmäßig zu hoher Nervosität und ist fester Bestandteil auf dem Weg zur sogenannten Brauchbarkeitsprüfung und einer artgerechten Haltung von Jagdhunderassen.
Hunde und ihre Führer haben mit dem BJV Ausbildungsteam der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck im entsprechenden Lehrgang unter der Leitung von Martina Wieland intensiv gearbeitet. Martina Wieland, die seit drei Jahren bei ihrer Arbeit auch von Xaver Scheidel unterstützt wird, hat eine lange Erfahrung als Hundeführerin wie auch als Jägerin. Zudem ein ausgesprochen gutes Gespür für Mensch und Tier.
In diesem Jahr waren folgende Rassen angetreten:
Deutsch Drahthaar,
Deutsch Kurzhaar
Barbet
Jagdterrier
Dackel
Brandlbracke
Stichelhaar
Weimeraner
Kleiner Münsterländer
Magya Viszla
Labrador
Die Ausbildung in Fürstenfeldbruck beginnt mit dem Grundgehorsam beim jungen

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Die Jagdhundeausbildung in Fürstenfeldbruck setzt Signale bei den Hundeführern


Die Jagdhundeausbildung ist die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz des Hundes bei der Jagd. Zugleich bringen die erlernten Fähigkeiten und die Disziplin Freude für den Jagdhund, den Führer und seine Familie. Was muss bei der Auswahl eines Jagdhundes beachtet werden? Der Jagdhund muss zu den Reviergegebenheiten passen. Jeder Jäger muss sich vor der Anschaffung eines Jagdhundes genau überlegen, welche Rasse für seine Revierverhältnisse am geeignetsten ist. So ist beispielsweise ein Gebirgsschweißhund in einem Niederwildrevier völlig ungeeignet.  Auch die Größe des Reviers spielt eine wichtige Rolle. Man sollte sich auf alle Fälle für einen kleineren Jagdhund entscheiden, wenn das Revier für einen großen Hund nicht genügend Betätigungsmöglichkeit bietet. Sonst ist er nicht ausgelastet.

Zu den jagdlich relevanten Bereichen gehören die Schweiß- und Fährtenarbeit, der allgemeine Gehorsam und die Führigkeit, sowie die Schussfestigkeit und das Aufnehmen von Wild.
Ziel der Ausbildung ist die Dressurprüfung und die Brauchbarkeitsprüfung des Landesjagdverbandes. Grundlage dafür ist die Prüfungsordnung des Bayerischen Landesjagdverbandes. Die Bestimmungen der Prüfungsordnung können unter www.jagd-bayern.de, Rubrik „Hundewesen“, abgerufen werden.

Darum beginnt die Ausbildung in Fürstenfeldbruck mit dem Grundgehorsam beim jungen Hund mit abschließender Dressurprüfung.

Diese beinhaltet folgende Kommandos:
Komm-, Down-, Apportier-, Ablege-Übungen inklusive Schussfestigkeit. Die Dressurprüfung kann von Jägern und Nichtjägern abgelegt werden. Daran schließt die Ausbildung zur sogenannten Arbeit nach dem Schuss an. Diese endet mit der Prüfung zur Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit (BP=Brauchbarkeitsprüfung) im Sinne des Gesetzes. Laut Prüfungsordnung existieren zwei Arten der Brauchbarkeit – „brauchbar zur Nachsuche auf Niederwild und Schalenwild oder nur brauchbar zur Nachsuche auf Schalenwild“. Für den Brauchbarkeitskurs sind der gültige Jagdschein, der Impfpass und die Ahnentafel des Hundes erforderlich.

Darüber hinaus kann der Hundeführer mit seinem Hund für die Zucht- und Meisterprüfung der Zuchtvereine des Jagdgebrauchshundeverbandes weitere Prüfungen wie Verbandjungendprüfung (VJP), Herbstzuchtprüfung (HZP), Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) und die Verbandsschweißprüfung ablegen.

Ein gut ausgebildeter Hund ist ein Aushängeschild eines guten Jägers und Garant für eine professionelle und tierschutzgerechte (= „waidgerechte“) Jagdausübung.

Wenn Sie Fragen zur Ausbildung Ihres Hundes oder zur Anschaffung eines Jagdhundes haben, wenden Sie sich bitte an:
Martina Wieland
Telefon 01 72 / 5 85 73 49

Jagdhundeausbildungsteam:

 

Das Jagdhunde-Ausbildungsteam der BJV Kreisgruppe Fürstenfeldbruck unter der Leitung vonMartina Wieland hat im März 2019 begonnen.

Trainiert wird jeden Dienstag und ab Mai auch jeden zweiten Samstag.
Bei Fragen können Sie sich gerne an Martina Wieland wenden,
Telefon 01 72 / 5 85 73 49

Hund im Wald, ein voller Erfolg

Gelungener Abend in Mammendorf

 

„Alle wollen spielen. Wenn Mensch & Hund auf Wald & Wild trifft…“ war das Motto des Abends am Freitag, 29. März im Saal des Bürgerhauses.

Pünktlich um 19.30 Uhr ging es los. Als Referenten waren PD Dr. Udo Ganslosser (Verhaltensforscher, Uni Greifswald, Uni Jena, Experte für Säugetierkunde und -verhalten) und Dr. Peter Greeske (Rechtsanwalt, Steuerberater, München, Justiziar im Landesjagdverband Bayern e.V.) eingeladen. Die Idee war, an diesem Abend insbesondere Hundehalter und Naturfreunde einerseits über das Jagdverhalten von Hunden und die Störungssensibilität von Wildtieren zu informieren und andererseits die rechtliche Seite im Sinne von Betretungsrecht und dessen Grenzen bis hin zu den Konsequenzen der Wilderei zu beleuchten. Also fundierte Informationen aus erster Hand für alle, die gerne die Natur nutzen.

Der Einladung, die zunächst für maximal 120 Teilnehmer vorgesehen war, folgten über 160 Interessierte nach Mammendorf. Nach den beiden Impulsreferaten und einer moderierten Diskussion folgte eine ausgiebige Fragerunde der Teilnehmer.

Dabei wurde u.a. intensiv erläutert, warum in erster Instanz das Verlassen der Wege und nicht angeleinte Hunde zum Problem werden können und bei Städten und Gemeinden Hundespielwiesen angeregt werden sollten.  

Die Einnahmen werden Hr. Dr. Ganslosser und der Doktorandin L.v. Scotti für die wissenschaftliche Studie zur Persönlichkeitsentwicklung im Welpen- und Junghundealter zur Verfügung gestellt.

Entstanden ist an diesem Abend vor allem gegenseitiges Verständnis und damit eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander ! 

Presseartikel dazu:

Mammendorf – Appell zur Rücksichtnahme – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

250 Interessierte an Infoveranstaltung ‚Mensch und Hund im Wald‘ in Mammendorf  Fürstenfeldbruck