Informationen aus Feldkirchen, 22.2.2021

Sehr geehrte Mitglieder

als künftige Leiterin Kommunikation im BJV darf ich ab dem 01.03.2021 für alle Fragen zur Öffentlichkeits- und Pressearbeit im BJV Ihre Ansprechpartnerin sein. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und auf einen regen Austausch.

Wir haben nochmals explizit für Sie prüfen lassen, ob unsere Gruppenrechtsschutz-Versicherung Verfahren im Hinblick auf die ggfls. zu erwartenden Streitigkeiten bez. des Forstlichen Gutachtens und der Abschussplanung abdeckt. Bereits bei der Ausarbeitung des Rechtsschutzvertrages mit der D.A.S jetzt ERGO Versicherung war man seinerzeit sehr bemüht, sämtliche Schadensituationen anhand von Beispielen mit in den Vertrag aufzunehmen. Weitere Informationen zum Deckungsumfang sowie zur Vorgehensweise im Schadensfall entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Merkblatt. Bitte leiten Sie diese Informationen auch an Ihre Mitglieder weiter.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Isabel Koch

Redaktion Jagd in Bayern

Vorsitzende BJV Füssen e.V.

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Informationen für Kreisvorsitzende_Vorgensweise im Schadensfall_ BJV Gruppenrechtschutzversicherung_20.02.2021

Neues aus Feldkirchen, Stand 21.2.21

Abschied nach zwei Jahrzehnten Jagd – Thomas Schreder verlässt den BJV e.V.

Thomas Schreder möchte sich nach zwei Jahrzehnten, in denen er Chef der Abteilung Kommunikation des Bayerischen Jagdverbandes war, als Geschäftsführer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes einer neuen Herausforderung stellen. Damit er seinem Wunsch entsprechend bereits am 1. März dort beginnen kann, haben der Verband und er unter Verzicht auf jegliche Kündigungsfristen eine entsprechende Aufhebungsvereinbarung getroffen.

Thomas Schreder war im Januar 2002 zum Bayerischen Jagdverband gekommen und hat dort die Bereiche Kommunikation, Veranstaltungen und Presse sowie den gesamten wirtschaftlichen Bereich in der BJV Service GmbH hauptamtlich verantwortet. Gerade im Veranstaltungssektor aber auch in der engen Zusammenarbeit mit den Medien sind in dieser Zeit neue und erfolgreiche Wege für den BJV eröffnet worden, die durch Thomas Schreder maßgeblich geprägt wurden. Thomas Schreder: „Der BJV war und ist ein Teil von mir geworden. Jagd und der Einsatz für das Wild bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens, auch wenn ich zukünftig nicht mehr für den BJV arbeiten werde. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mich für die Interessen des Wildes, der Jagd und der Mitglieder einzusetzen, aber auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende und jetzt nutze ich die Möglichkeit einer neuen beruflichen Herausforderung.“ Thomas Schreder wechselt zum Bayerischen Reit- und Fahrverband, einem Partner des BJV in der Bürgerallianz Bayern, nach München Riem und übernimmt dort die Verantwortung als Geschäftsführer.

Der im Dezember 2020 neu gewählte BJV Präsident Ernst Weidenbusch bedauert den Weggang Schreders, da seine fachliche Kompetenz unumstritten ist, zeigt aber Verständnis für die persönliche Entscheidung, sich jetzt einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Präsident Ernst Weidenbusch: „Ich habe Thomas Schreder als einen zuverlässigen, hoch kompetenten und persönlich sehr angenehmen Menschen und Vertreter des BJV kennen gelernt. Mit ihm verliert der BJV einen wichtigen Mitarbeiter, gleichzeitig eröffnet sich damit aber die Möglichkeit, die Umstrukturierung des BJV weiter voran zu treiben. Wir wünschen Thomas Schreder auf seinem weiteren beruflichen Weg alles erdenklich Gute und hoffen, dass wir auch zukünftig in seiner Position im Bayerischen Reit- und Fahrverband einen starken Vertreter der Interessen des Wildes haben.“

Neustrukturierung des Bereiches Kommunikation

Schließlich dürfen wir Euch über die bereits feststehenden Änderungen im Bereich Kommunikation mit Wirkung ab dem ab 1. März 2021 informieren. Ein Team aus festangestellten Vollzeit-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird sicherstellen, dass der BJV zukünftig rund um die Uhr weiß, welche jagdlicht relevanten Nachrichten und Neuigkeiten es gibt und ob und wie der Verband darauf reagieren muss.

Neue Leiterin des Bereiches Kommunikation wird die vielen von Euch schon als Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen und als Autorin der „Pirsch“ bekannte Frau Isabel Koch, die auch bereits seit November 2020 auf freiberuflicher Basis für die „Jagd in Bayern“ tätig ist.

Mitglied ihres Teams wird Frau Hannah Reutter sein, die vom DLV-Verlag (Pirsch, Jagderleben.de) zu uns kommt, und die Bereiche Internet, Social Media, Influencer Marketing, Texte und Videos bearbeiten wird.

Weiter hoffen wir, dass Frau Stephanie Schlicht nach ihrer gesundheitlich bedingten Pause bald wieder zum Redaktionsteam der „Jagd in Bayern“ stößt. Den Bereich Umweltbildung und unsere Angebote für junge Menschen wird auch weiterhin Dirk Waltmann betreuen.

Die freiberufliche Zusammenarbeit mit Frau Vivienne Klimke als Redakteurin endete mit der Februar-Ausgabe der „Jagd in Bayern“.

Beste Grüße & ein kräftiges Waidmannsheil

Euer Ernst Weidenbusch

Neues „Netzwerk Wald mit Wild“ setzt sich für heimische Wildtiere ein

„Neues „Netzwerk Wald mit Wild“ setzt sich für heimische Wildtiere ein“ weiterlesen

rechtliches Problem mit aufgestellten Wildwarnschildern , Stand 24.1.21

Zusatz zum Beitrag Wildunfall-Schilder vom 11.7.2020

Der BJV informiert,

es besteht ein rechtliches Problem mit den erst heuer neu aufgestellten Wildwarnschildern gibt.

Demnach unterliegt die Haftung für die Aufstellung der Wildwarnschilder und möglicher Folgen daraus alleine beim Revierinhaber!  (siehe auch Beitrag Wildunfall-Schilder vom 11.7.20)

Mögliche Schadensfälle sind  n i c h t durch die Jagdhaftpflichtversicherung abgedeckt!

Das Präsidium des BJV hat daher beschlossen die Aktion mit sofortiger Wirkung zu beenden und die Kreisgruppenvorsitzenden aufgefordert die betroffenen Revierinhaber über die Rechtslage zu informieren.

Es wird ein Abbau der Schilder empfohlen

 

 

Die neue EU-Drohnenverordnung

Am 1. Januar 2021 ist eine neue EU-Drohnenverordnung in Kraft getreten. Das spielt für alle eine Rolle, die Drohnen bei der Kitzrettung, bei der Wildschweinsuche oder bei der Schadensdetektion einsetzen. Die neue Drohnenverordnung krempelt viele bislang be­kannte Vorschriften um und bringt auch einige Neue­rungen mit sich.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos zur neuen EU-Drohnenverordnung lesen Sie in der nächsten „Jagd in Bayern“. Sie finden den Beitrag schon einmal vorab im Anhang.

EU-Drohnenverordnung

Neue Corona-Beschränkungen und ihre Auswirkungen auf die Jagd

Am 11. Januar wurden die Corona-Beschränkungen noch einmal verschärft. Ob und wie sich diese Verschärfung auf die Jagdausübung in Bayern auswirkt, das hat die Oberste Jagdbehörde im Bayerischen Landwirtschaftsministerium in einem Schreiben an die Kreisverwaltungsbehörden mitgeteilt. Sie finden das Schreiben im Anhang.

Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  • Jagd und Revierarbeiten sind weiterhin erlaubt, allein, mit Personen des eigenen Hausstands und/oder einer Person eines fremden Haushalts
  • Die Jagd auf Schwarzwild zur Bekämpfung der ASP darf auch während der Ausgangssperre ausgeübt werden, das gleiche gilt für Nachsuchen
  • Zur Jagdausübung darf man den Umkreis von 15 Kilometern verlassen, auch wenn das für touristische Tagesausflüge nicht gestattet ist.
  • Bewegungsjagden können weiterhin genehmigt werden
  • Jagdscheinverlängerung ist weiterhin schriftlich möglich, ohne persönliche Anwesenheit.

Alle Regelungen rund um Jagd, Jagdausbildung, Hundeausbildung etc. finden Sie auf der BJV Homepage unter https://www.jagd-bayern.de/jagd-unter-coronabestimmunge

Jagd und Corona, Stand 21.1.2021

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder

das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat mit Schreiben vom 13.01.2021 die Auswirkungen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auf die Jagd beschrieben. Von grundsätzlicher Bedeutung ist, dass das Verbot von touristischen Tagesausflügen bei einer7-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner im jeweiligen Landkreis für die Jagd nicht relevant ist:

„Das Verlassen des Umkreises von 15 Kilometern um den Wohnort zur Jagdausübung ist in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gestattet.“

Darüber hinausgehende Informationen können dem Wildtierportal unter

www.wildtierportal.bayern.de

entnommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. rer.silv. Joachim Reddemann

Hauptgeschäftsführer

 

2020, das Jahr, das Alles veränderte

2020 begann , wie jedes Jahr, neue Pläne zur Jagd, zum Urlaub …, dann betrat Corvid 19 die Bühne, und Alles veränderte sich,  alle Pläne wurden Makulatur, gewohntes Verhalten veränderte sich über Nacht. Das einzig Positive war die wachsende Solidarität der Bevölkerung, selbst Länder begannen an einem Strang zu ziegen. Dieses Jahr, die Queen nannte einst ein solches Jahr Annus Horribilis, schreckliches Jahr, nähert sich dem Ende. Hoffen wir, dass Corvid 19 seine gestalterische Bedeutung verliert, und wir uns wieder anderen Tätigkeiten widmen können.

Danke an Alle, die für uns, gegen den Virus kämpfen, Ärzte, Krankenschwestern, der gesamte Sozialbereich und viele Ungenannte.

Ich möchte Ihnen Allen vor allem Gesundheit wünschen, Blicken Sie positiv in die Zukunft.. Eine Herausforderung wird der Kampf gegen die ASP sein, der Verband wird sein neues Gesicht zeigen, es bleibt spannend

Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch Richtung 2021

Peter Schmid, Admin der Webseite www.bjv-ffb.de

 

 

 

Neue Regelung für Aufwandsentschädigung für Schwarzwild, Wichtig !!!!!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder

das Bayerische Verbraucherschutzministerium hat neue Regelungen für die Aufwandsentschädigung von Schwarzwild herausgegeben. Danach gilt ab sofort eine Dokumentationspflicht für die Aufwandsentschädigung. Für die Auszahlung einer Aufwandsentschädigung im Jagdjahr 2020/2021 folgende Regelungen zu beachten:

  1. Für das bis zum 30.11.2020 erlegte Schwarzwild gilt das bekannte Verfahren und eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro erlegtem Stück.
  2. Für Schwarzwild, das vom 01.12.2020 bis 15.12.2020 erlegt wurde, gilt das bekannte Verfahren und eine erhöhte Aufwandsentschädigung von 70 Euro pro Stück.
  3. Für Schwarzwild, das vom 16.12.2020 bis 31.03.2021 erlegt wurde, gilt eine erweiterte Dokumentationspflicht für die erhöhte Aufwandsentschädigung von 70 Euro.

Was heißt „erweiterte Dokumentationspflicht?“

Ab dem 16.12.2020 müssen alle in der Streckenliste aufgeführten Wildschweine durch den Jagdausübungsberechtigten durch eine zusätzliche Dokumentation nachgewiesen werden. Die Dokumentation kann erfolgen durch:

  • Fotografie mit Angabe des Reviers sowie des Datums oder
  • schriftliche Bestätigung der durchgeführten Trichinenuntersuchung oder
  • Abgabebestätigung an EU-zugelassene Wildverarbeitungsbetriebe oder
  • Entsorgungsbestätigung (Tierkörperbeseitigungsanstalt).

Für Schwarzwild, das in Revieren erlegt wurde, die in Landkreisen liegen, welche an Thüringen, Sachsen oder der Tschechischen Republik angrenzen, wird eine erhöhte Aufwandsentschädigung für das Jagdjahr 2020/2021 geleistet. Auch da gilt die zusätzliche  Dokumentationspflicht! s.o.

Betroffen davon sind folgende Landkreise:

Unterfranken: Rhön-Grabfeld, Haßberge

Oberfranken  Coburg, Kronach, Hof, Wunsiedel sowie die kreisfreien Städte      Coburg und Hof

Oberpfalz:   Tirschenreuth, Neustadt a.d. Waldnaab, Schwandorf, Cham sowie die

kreisfreie Stadt Weiden in der Oberpfalz

Niederbayern: Regen und Freyung-Grafenau

 Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen und Waidmannsheil

Ihr BJV-Team

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Gertrud Helm

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Jagd und Corona , Informationen vom BJV Stand 18.12.20

Jagd und Corona

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat dem BJV die aktuellen Regelungen zur Jagd nach der 11. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung übermittelt. Sie finden das Schreiben zu Ihrer Information im Anhang.  Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Die Einzeljagd und Revierarbeiten sind weiterhin mit max. fünf Personen aus dem eigenen und einem zweiten Hausstand möglich
  • Für die Schwarzwildbejagung darf man die Wohnung auch während der Ausgangssperre verlassen
  • Bewegungsjagden sind mit einer Ausnahmegenehmigung Ihrer Infektionsschutzbehörde im Landkreis möglich. Den aktualisierten Musterantrag finden Sie im Anhang

Musterantrag zur Genehmigung von Bewegungsjagden

  • Übernachten im Rahmen einer genehmigten Jagdveranstaltung ist möglich
  • Die Jägerprüfung findet statt, voraussichtlicher Beginn der Prüfung 1/2021 ist der 2. Februar 2021
  • Jagdgenossenschaftsversammlungen sind möglich, wenn zwingend notwendig
  • Hundeausbildung ist nicht erlaubt
  • Geschäfte für Jagdbedarf sind geöffnet

Alle weiteren wichtigen Informationen finden Sie auch unter: https://www.wildtierportal.bayern.de/corona

Wir wünschen Ihnen noch eine schöne Vorweihnachtszeit, bleiben Sie gesund!
Mit besten Grüßen und Waidmannsheil  Ihr BJV-Team

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Gertrud Helm

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Jagen während der Ausgangssperre, Stand 18.12.20

Sehr geehrte Mitglieder

nach der aktuellen Infektionsschutzverordnung gelten auch für die Jagd bestimmte Einschränkungen.

Die Bejagung des Schwarzwilds zur Bekämpfung des ASP gilt als Ausnahme von der Ausgangssperre nach 21.ooh:
„Zudem sind die Regelungen zur landesweiten Ausgangssperre von 21 – 05 Uhr zu beachten. Danach ist der Aufenthalt in dieser Zeit außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, es liegt einer der Ausnahmegründe des § 3 der 11. BayIfSMV vor.

Die Ausübung der Jagd auf Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest stellt einen Ausnahmegrund im Sinn des § 3 Nr. 7 der 11. BayIfSMV dar und begründet während der nächtlichen Ausgangssperre die Zulässigkeit des Aufenthalts außerhalb der Wohnung.

Das Versorgen von verletztem Wild begründet ebenfalls während der nächtlichen Ausgangssperre den Aufenthalt außerhalb der Wohnung (§ 3 Nr. 6 der 11. BayIfSMV).“ zitiert nach der Webseite:

https://www.wildtierportal.bayern.de/jagd/242064/index.php

Textübernahme mit Ausschluss jeglicher  Haftung