Was ist bitte ein Muntjak

Wildunfall in Esting

Jäger in Esting erstaunt: Vermeintlicher Rehunfall war ein Unfall mit einem Muntjak. Nicht schlecht gestaunt hat der Estinger Jagdpächter, als er nach einem Wildunfall mit einem vermeintlichen Reh gerufen wurde und das Stück in Augenschein nahm. Das war kein Reh, sondern ein Muntjak.

Muntjaks sind die kleinsten Vertreter der Gattung Hirsch, ungefähr so groß wie ein Reh und sie kommen ursprünglich  eigentlich nur in Asien vor. EinigeTiere wurden nach England importiert und haben sich dort vermehrt.

Dabei leben sie in Wäldern, aber auch in Höhenlagen mit Grasländern bis zu 3.500m. Nachdem es sich bei diesen Tieren um eine invasive Art handelt untersagt eine EU Verordnung (1143/2014) die Zucht und Weitergabe.

Das nächste Erstaunen galt den Bildern der Wildkamera des Jagdpächters, als er nach dem Wildunfall in den Tagen ab dem 18. Mai ein oder mehrere Exemplare über die Fotofalle entdeckte. Woher die Tiere stammen ist vollkommen unklar. Bekannt ist jedoch, dass sie zwar mehrheitlich als Einzelgänger unterwegs sind, dies meist in der Dämmerung, sich jedoch stark vermehren. „Ein Bestand von über 10 Tieren könnte dabei bereits kritisch sein und eine Ansiedlung bzw. Verbreitung ermöglichen. Damit rechnet hier sicher niemand und die Begeisterung für so eine Entwicklung dürfte sich bei Waldbauern, Grundstücksbesitzern, Landratsamt und Jägerschaft in Grenzen halten.

In unserem Jagdrecht kommen Muntjaks bisher nicht vor“, so der Sprecher der Brucker Jägerschaft Pöllmann.„Das beim Wildunfall verendete Tier (siehe Bild) wurde vom Pächter vorsichtshalber für etwaige Untersuchungen gesichert und eingefroren. Das weitere Vorgehen wird nun mit der unteren Jagdbehörde abgestimmt.Eine weitere Sichtung gab es im Gebiet Grafrath. In der Vergangenheit wurden in Schleswig Holsteineinige Tiere entdeckt.“

Verfasser : Michael Pöllmann

Info aus dem LRA FFB

Sachstand bei uns ist, dass die Kollegen vom Naturschutz gerade mit der Regierung in Kontakt sind, ob die Entnahme durch Allgemeinverfügung auf Grundlage des §40a Bundesnaturschutzgesetz freigegeben werden kann.

Das hätte den Vorteil, dass nicht jeder einzelne Jäger, der in den betroffenen Revieren jagdberechtigt ist, eine Einzelschießerlaubnis beantragen muss.

 

Wettbewerb zu den Jagd und Schützentage in Grünau

Wettbewerb der Veranstalter
der Mai ist für uns Jäger ein ganz besonderer Monat.
Zum einen beginnt die Bockjagd, zu der wir Ihnen ein kräftiges Waidmannsheil wünschen.
Zum anderen ist er geprägt, von der wichtigen Arbeit der Kitzrettung.

Wir finden, dass es notwendig ist, einer breiten Öffentlichkeit diese für Natur und Umwelt   wichtige Arbeit der Jägerinnen und Jäger  vorzustellen und möchten dazu die Reichweite unserer
Kanäle in den sozialen Medien (im Schnitt ca. 14.000 organische Kontakte pro Beitrag) nutzen.
Wenn Sie uns also ein Foto zukommen lassen (presse@agentur-reich.de), werden wir dieses  in unseren sozialen Medien veröffentlichen.

Für das Foto mit den meisten Likes laden wir die entsprechende Kreisgruppe im Oktober mit  10 Ehrenkarten nach Grünau auf unsere „Internationalen Jagd- und Schützentage“ ein.
(www.jagdundschuetzentage.de).

Bitte schicken Sie uns Ihr Foto bis Ende Mai 2021 zu.
Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns von Ihren zu hören!

Herzliche Grüße
und Waidmannsheil

Hubertus Reich
Geschäftsführer

Reich Messen GmbH
Kistlerhofstraße 170
D-81379 München
Tel:                  +49 (0) 89/641 677 91
Fax:                 +49 (0) 89/641 677 92
Email:             presse@agentur-reich.de
Website:        www.jagdundschuetzentage.de

Traurige Nachricht

Der Ehrenvorsitzende der BJV-Kreisgruppe FFB Herr Georg Sollinger  ist im 87. Lebensjahr gestorben.

Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am Mittwoch, 19.05.2021 um 14.00Uhr in Günzlhofen statt.

Hinweis:

Die Kirche ist ausschließlich für die Familie des Verstorbenen und den Kirchenchor geöffnet.

Die Messe wird jedoch mit Lautsprechen auf den bestuhlten Friedhof übertragen.

Jagd auf Schalenwild auch während der Ausgangssperre erlaubt. Stand 29.4.2021

Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege können wir Ihnen mitteilen, dass die Ausübung der Jagd auf Schalenwild während der nächtlichen Ausgangssperre die Zulässigkeit des Aufenthalts außerhalb der Wohnung begründet. Diese stellt einen Ausnahmegrund i. S. d. § 26 Nr. 6 der 12. BayIfSMV dar. Damit wird eine effektive Bejagung von Rehböcken und Schmalrehen sowie von Schwarzwild sichergestellt. Ebenso ist der Aufenthalt im Freien zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr zum Bergen von Wildunfällen begründet.

Das offizielle Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finden Sie in der Anlage.

Mit freundlichen Grüßen

Isabel Koch, Referat II Kommunikation

7940-1-823-37_12._BayIfSMV,

 

Ordner ASP-Namensänderung

Der Ordner ASP wurde umbenannt in Wildkrankheiten/Seuchen

Wie es der neue Name schon sagt werden hier alle relevanten Beiträge zu Wildkrank…. hinterlegt.

Sie finden Artikel zur ASP, Geflügelgrippe……

Sollten Sie einen Artikel zu einem bestimmten Schlagwort suchen, müssen Sie das Schlagwort in der Suchenfunktion eingebe, dann erscheinen alle Artikel, in welchen das Schlagwort enthalten ist.

Von Gutachten und Gesetzen, 20.3.2021.

PRESSEMITTEILUNG der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck im Bayerischen Jagdverband e.V,

Das neue Vegetationsgutachten steht an und Brucker Jäger fordern Abschussplanung im Schulterschluss mit Grundbesitzern.

Der geschlossene Nadelwald, praktisch mag er sein, vielleicht, aber doch nur auf dem Papiere. Er ist leichter zu bewirtschaften, bequemer in Bargeld umzusetzen, aber wie er der Wildbahn schadet, wie sehr er den Boden aushagert, wie durch ihn Raupengefahr und Borkenkäferfraß künstlich herangehegt werden, das wird nicht bedacht.“ Geschrieben ca. 1919 von Jäger Hermann Löns, als es weder Naturschutz noch Klimawandel gab. Und doch scheint die Zeit oder auch die wissenschaftliche Erkenntnis trotz lang bekannter Hinweise nur langsam fortgeschritten zu sein. Der Entwurf des neuen Jagdgesetzes sieht die Verjüngung des Waldes im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen vor.

D.h. dass auch künstliche Verjüngungen im Sinne einer Anpflanzung bisher nicht vorhandener Baumarten ungeschützt wachsen müssen.Dazu der Sprecher der Kreisgruppe Pöllmann: „Den Verbiss baumschulgedüngter Douglasi-en oder anderer Baumarten im monokulturellen Fichtenertragswald auszuschließen, würde eine Reduktion des Rehwildes auf 0 bedingen. Das ist Unfug. Wenn ich zwischen einen Teller voll Zwieback einige Pralinen lege, ist der Effekt vorhersehbar. Es gibt nicht erst einen Lebensraum und dann das Wild, sondern ein natürliches Zusammenspiel der verschiedenen Pflanzen- und Tierarten und eine einfache Logik zwischen Nahrungsangebot- und Nachfrage.

“Hoffnung setzt die Kreisgruppe auf einen verantwortungsvollen Umgang der Behörden mit den in diesem Jahr turnusgemäß aufzunehmenden Vegetationsgutachten. „Die Gutachten zählen den Verbiss an Naturverjüngungen an drei bis vier bestimmten Punkten und vergleichen mit den Werten von vor drei Jahren. Die Erstaussage rot (prozentual schlechter) oder grün ist per se natürlich wissenschaftlich fragwürdig hinsichtlich einer mögli-chen Entwicklung des gesamten jeweiligen Bereiches. Ebenso die Feststellung von z.B. nicht vorhandener Buchenverjüngung im dunklen Fichtenwirtschaftswald. Auf Basis dieser Zählungen hingegen eine konstruktive Diskussion mit den Grundbesitzern über jagdliche Schwerpunkte zur Verstärkung waldbaulicher Aktivitäten zu führen, ist absolut sinnvoll“, so
Pöllmann weiter. „Die Sichtbarkeit des Wildes hat natürlich zusätzlich durch den coronabe-dingten Freizeitdruck in den letzten Ecken sämtlicher Wälder und Grünflächen extrem abge-nommen. Der Streß für das Wild hat dadurch stark zugenommen. Das Verständnis auf den normalen Wegen zu bleiben, ist leider oft nicht vorhanden und Apelle werden zum Leidwe-sen von Landwirten und Jägern gerne ignoriert. Deutlich erschwerte Jagdbedingungen sind die Folge. Das muss bei der Abschussplanung berücksichtigt werden.“ Aktuell wird nicht nur Fichten, sondern auch Buchen und Eichen mangelnde Zukunftsfähig-heit attestiert. Ob die Zukunft unserer Wälder etwas mit Libanonzeder, Esskastanie, Japani-schen Zirkaven oder Colorado Tannen zu tun haben wird, bleibt festzustellen.Tatsache ist: der Zustand des von Menschenhand geprägten, aber für den Planeten so wich-tigen Waldes wird zu 80% von dem für das langsame Wachstum der Bäume zu schnellen Anstieg der Temperatur gefährdet. Ca. 40% der in Bayern vorkommenden Planzen- und Tierarten stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten. „Es wäre jammerschade, wenn man versucht die Jägerschaft zu zwingen, unverhältnismäßig einzugreifen und durch das langjährige Ignorieren der Entwicklung das Reh zum Sündenbock zu machen. Bisher wurden Abschusspläne noch nie gesenkt. Der Verbiss ist hingegen eine Größe, die sich über die letzten Jahrzehnte reduziert hat. Die Jägerschaft versteht sich grundsätzlich als vehementer Anwalt eines gesunden Artenreichtums“, so der Vorsitzende der Brucker Jägerschaft von Hoesslin

Michael Pöllmann

BJV Kreisgruppe Fürstenfeldbruck e.V. im Landesjagdverband Bayern e.V.Jagd, Naturschutz & Passion.

Die BJV Kreisgruppe Fürstenfeldbruck engagiert sich für die Jagd und den Natur-schutz. Die Hege und Pflege unserer Tier- und Pflanzenwelt für einen gesunden Artenreichtum ist Basis unseres Handelns.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Lya Frank, Tochter von Hegegemeinschaftsleiter Alexander Frank, hat mit 15 Jahren die Jägerprüfung bestanden und ist damit die jüngste Jägerin im Landkreis Fürstenfeldbruck. Lya hat noch viel vor: neben der Jagd und dem eigenen Jagdhund soll erst das Abitur und im Idealfall später ein Biologiestudium folgen. Wir gratulieren der sympathischen Jesenwangerin herzlich und drücken für alle weiteren Pläne die Daumen !

 

Schießstandbesuche, Stand 8.3.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit in Kraft treten der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) am 08.03.2021 hat der Wert der 7-Tage-Inzidenz in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten weiter an Bedeutung gewonnen.

Wir bitten zu beachten, dass auch im Bereich der Jagd (z. B. Jagen und Arbeiten im Revier) strikt auf die Einhaltung der an die 7-Tage-Inzidenz gekoppelten

„Schießstandbesuche, Stand 8.3.2021“ weiterlesen

Neues aus der Landesjagdschule, Stand 12.2.21

Weiter geht´s mit Online- und Präsenzunterricht ­
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­Sehr geehrte Kursteilnehmerinnen,
sehr geehrte Kursteilnehmer,

wir freuen uns über die kommenden Lockerungen welche die 12. Bayerische Hygieneschutzmaßnahmenverodnung in verschiedenen Stufen zulässt.

Selbstverständlich müssen wir die Inzidenzzahlen genau im Blick behalten und nach diesen richtet sich das Durchführen der Kurse. Deshalb bitten wir auch weiterhin um Ihr Verständnis, für etwaige Änderungen im Kursprogramm.
Wir alle müssen flexibel bleiben.

„Neues aus der Landesjagdschule, Stand 12.2.21“ weiterlesen