Gemeinsam mit den Allinger Landwirten und Waldbauern arbeitet der Allinger Jagdpächter im Rahmen der Hege immer wieder an der Verbesserung des Lebensraumes für wildlebende Tiere. Nun wurde er bayernweit für ein besonderes Projekt ausgewählt: Der Bayerische Landesjagdverband unterstützt und fördert ihn bei der Auswilderung von Fasanen. Nach dem Lebensstart in einer Voliere im Revier zur Gewöhnung wurden sie vor einiger Zeit in die Freiheit entlassen.
Wo Fasane sich wohlfühlen, finden auch andere Wildtiere ein zu Hause und Nahrung.
Fasane brauchen Wasser, Wiesen, Wald, Weizen und Wärme. Auf dem Speiseplan des Fasans stehen Samenkörner von Blumen, Brennnesseln und Gräsern. Beeren, Nüsse und Eicheln werden gerne genommen, auch Wurzeln und Knollen. Würmer und Schnecken runden den Speiseplan ab. Die Küken müssen reichlich Insekten bekommen, damit sie „groß und stark“ werden. Also brauchen sie Wildblumenwiesen, die ebenfalls vom Allinger Jäger angelegt wurden. Dort fühlen sich auch Insekten, Bienen und Hummeln wohl. Singvögel und andere heimische Wildtiere teilen sich den reich gedeckten Tisch mit den Fasanen. Damit ist eines klar: Wenn es den Fasanen gut geht, geht es anderen Arten auch gut.


In der Allinger Flur gibt es neue Blühflächen. Angelegt hat sie der Allinger Jagdpächter denn „Zur Jagd gehört auch die Hege, also die Pflege der Lebensräume für die Wildtiere“.


Die ersten Kitze sind gesetzt und die Mahd hat vielerorts schon begonnen oder ist in Vorbereitung. Es gehört zu den gesetzlichen Pflichten der Landwirte, vor dem Mähen der Wiesen dafür zu sogen, dass das Jungwild keinen Schaden nimmt und ihm kein Leid zugefügt wird.
Einige Jäger und Vereine unterstützen mittlerweile die Landwirte bei dieser Aufgabe mit Wärmebilddrohnen. Überörtlich gehört dazu z. B. 

Durch die sehr gut besuchte Veranstaltung führte gewohnt routiniert BJV-Kreisgruppenvorstand Gerhard von Hößlin.