Dressurprüfung bestanden

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Die stolzen Prüflinge

13 von 13 Jagdhundegespannen haben am vergangenen Samstag die Dressurprüfung des Jagdverbandes mit Bravour bestanden.
Die Dressurprüfung für Jagdhunde führt bei den Hundeführern regelmäßig zu hoher Nervosität und ist fester Bestandteil auf dem Weg zur sogenannten Brauchbarkeitsprüfung und einer artgerechten Haltung von Jagdhunderassen.
Hunde und ihre Führer haben mit dem BJV Ausbildungsteam der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck im entsprechenden Lehrgang unter der Leitung von Martina Wieland intensiv gearbeitet. Martina Wieland, die seit drei Jahren bei ihrer Arbeit auch von Xaver Scheidel unterstützt wird, hat eine lange Erfahrung als Hundeführerin wie auch als Jägerin. Zudem ein ausgesprochen gutes Gespür für Mensch und Tier.
In diesem Jahr waren folgende Rassen angetreten:
Deutsch Drahthaar,
Deutsch Kurzhaar
Barbet
Jagdterrier
Dackel
Brandlbracke
Stichelhaar
Weimeraner
Kleiner Münsterländer
Magya Viszla
Labrador
Die Ausbildung in Fürstenfeldbruck beginnt mit dem Grundgehorsam beim jungen

Hund und wird im ersten Schritt mit der Dressurprüfung abgeschlossen. Diese beinhaltet Komm-, Down- und Apportier-Kommandos sowie verschiedene Ablege-Übungen inklusive der bei Jagdhunden nötigen Schussfestigkeit.

 

Die Dressurprüfung kann von Jägern und Nichtjägern abgelegt werden.
Letzten Samstag haben alle Kandidaten bei bestem Wetter ihre Urkundefür diesen Prüfungsteil erhalten, 9 im ersten und vier im zweiten Preis.
Im nächsten Schritt steht für die Kandidaten in den kommenden Monaten die Ausbildung zur sogenannten Arbeit nach dem Schuss an.
Diese endet mit der Prüfung zur Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit im Sinne des Gesetzes.
Laut Prüfungsordnung existieren zwei Arten der Brauchbarkeit
„brauchbar zur Nachsuche auf Niederwild und Schalenwild“
oder
nur „brauchbar zur Nachsuche auf Schalenwild“.
Ich freue mich riesig, dass alle Teilnehmer die Dressurprüfung unter der genauen
Beobachtung der erfahrungsgemäß kritischen Prüfer bestanden haben. Dahinter steckt für Mensch und Tier jedes Jahr viel Motivation, viel Arbeit und jede Menge Liebe zur Sache“, so Martina Wieland sichtlich zufrieden. „Jetzt geht es darauf aufbauend weiter und mit etwas Glück und viel gutem Willen haben im November alle die komplette Brauchbarkeitsprüfung inder Tasche.“
(MP)