Neues aus Feldkirchen, Stand 20.11.20

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder

für großes Medienecho sorgte diese Woche die Erhöhung der

Aufwandsentschädigung für Wildschweine und der Aufbau einer Kadaversuchhunde-Staffel. Wir bedanken uns bei der Staatsregierung für diese Unterstützung. Die Schwarzwildstrecke selbst – das lassen bereits erste Trends erkennen – wird in diesem Jahr aber deutlich niedriger ausfallen als im letzten Jagdjahr. Die Rekordstrecke 2019/20 zeigt doch Wirkung auf die Höhe der Schwarzwildbestände. Noch etwas lässt sich schon aus den vielen Praxisberichten abschätzen: Die Pirsch auf das Wildschwein nimmt zu.

Die ASP ist leider weiter auf dem Vormarsch.

Außerdem erwartet Sie :

  • „Ein dicker Hund“ in „Wild und Hund“

 

Betriebsprüfung

Vor wenigen Tagen hat das Finanzamt München – das für den BJV zuständige Finanzamt –eine Betriebsprüfung (Außenprüfung) für den Landesjagdverband Bayern für die Jahre 2014 bis 2016 angeordnet und wird alsbald mit der Prüfung beginnen.  Geprüft wird der steuerliche Aspekt, also ob aus steuerlicher Sicht in den Jahren 2014 bis 2016 die Mittel fehlverwendet wurden.

 

„Ein dicker Hund“ in „Wild und Hund“

Wenig erfreulich waren die Vorwürfe, die die „Wild und Hund“ gegen den BJV in Sachen Gams erhoben hat. Der BJV würde nichts gegen die Ausrottung der Gams unternehmen, hieß es da. Deshalb müssten jetzt andere Verbände wie die Deutsche Wildtierstiftung das Projekt in der Kürnach stemmen. Das stimmt so freilich nicht, im Gegenteil. Es waren die BJV-Kreisgruppen vor Ort, die die Gams in der Kürnach überhaupt erst zum Thema gemacht haben. Der BJV hat sich von Anfang an für die Gams dort stark und sich auch finanziell stark eingebracht. Immerhin trägt der BJV 40 % der Projektkosten. Nicht nur in der Kürnach ist der BJV für die Gams aktiv, auch im Berchtesgadener Land und in den so genannten Schonzeitaufhebungsgebieten kämpfen wir seit Jahren für bessere Bedingungen für die Gams. Darüber hinaus hat der BJV zwei große Symposien zur Gams veranstaltet, mit namhaften Experten und wegweisenden Ergebnissen.  Etwas mehr Recherche und eine ausgewogenere Berichterstattung hätten wir uns da schon gewünscht.

Ihnen wünschen wir ein schönes Wochenende und ein kräftiges Waidmannsheil. Bleiben Sie gesund!

Ihr Thomas Schreder