Jagd zu Zeiten des Corona-Viruses

ERLAUBT / NICHT ERLAUBT

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat jetzt ganz klare Informationen herausgegeben, was für uns Jäger alles erlaubt ist und was nicht. (Stand 25.3.20 /Änderungen durch die Behörden sind jederzeit möglich )

Die aktuellsten Informationen finden Sie unter:

https://www.wildtierportal.bayern.de/corona

Wir haben hier für Sie das Wichtigste zusammengefasst: 

Das Verlassen der Wohnung ist nur aus triftigen Gründen gestattet.
Zu den triftigen Gründen zählen u.a. „Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung“.

Das ist erlaubt:

  • Einzeljagd , allein oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt
  • Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret ausschließlich allein oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes
  • Revierarbeiten, bspw. Hochsitzbau, Anlagen von Pirschwegen einzeln oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands
  • notwendige Notzeitfütterungen
  • Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden allein oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes
  • Ausbildung von Jagdhunden allein oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes

Das ist nicht erlaubt:

  • Bewegungsjagden oder Sammelansitze
  • Eine mit besonderen Gefahren verbundenen Jagdausübung, die nur mit Hilfestellung einer Begleitung möglich ist z.Bsp. durch Witterungs-, Gelände- und Bodenverhältnisse, vor allem im Hochgebirge, auf Gewässern und in Mooren oder bei der Nachsuche auf wehrhaftes Wild und der Begleiter nicht Angehöriger des eigenen Hausstandes ist. Dann kann die Jagd nicht ausgeübt werden
  • Das Verlassen der Wohnung für den Kauf oder die Abholung von Reviereinrichtungen (z. B. Hochsitz)

Besonders ist zu auf die Einhaltung der

Unfallverhütungsvorschriften der SVLFGV

zu achten

Quelle BJV

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Abgabe der Streckenlisten

Die Abgabe der Streckenlisten  ist verpflichtend!

Bitte senden Sie die Streckenlisten bis spätestens 31. März direkt an Herrn Betz, Untere Jagdbehörde im LRA FFB.

Gesucht wird: Jagdgelegenheit

53-jähriger Jäger und Falkner mit Jagdaufseherlehrgang (ehrlich, zuverlässig, zielorientiert, waidgerecht, aber kein Schießer) sucht neues Revier in Form von Pacht, Teilpacht, Nachfolge, Begehungsschein oder ggfls. Tätigkeit als Jagdaufseher. Idealerweise im Umkreis von 82281 Egenhofen.

Bei Interesse bitte Mail an

p.schmid@jagd-bayern.de

Ich gebe dann die Adresse weiter

jagdscheinverlängerung

Sehr geehrte Mitglieder

Nach Auskunft des LRA FFB liegen seit heute die angekündigten zwischenzeitlichen Vollzugshinweise zur Jagdscheinerteilung vor:

 

  1. Bei Jagdscheinverlängerungen werden ab sofort die Verlängerungen, wie bisher, wieder im Bürgerservicezentrum durchgeführt.
    Der Jagdschein kann direkt wieder mitgenommen werden.
  2. Neuanträge und Tagesjagdscheine werden jedoch im Einzelfall auf Unaufschiebbarkeit des Bedürfnisses geprüft.
  3. Die Gültigkeit der zwischenzeitlichen Verlängerungen werden definitiv nach Etablierung des Verfahrens überprüft.

 

Voraussichtlich dauert es noch bis ca. Mitte April 2020 bis das Prozedere für die Verfassungsschutzabfrage final etabliert ist.

 

Gerhard v. Hößlin,

  1. Vorsitzender

 

NEU: ASP-Früherkennungsprogramm – Tierhalter, Tierärzte und Jäger sind gemeinsam gefordert

Am 21. Januar 2020 haben die polnischen Behörden weitere infizierte Kadaver von Wildschweinen in Grenznähe gemeldet. Der grenznächste Fund ist nurmehr 12 km von der deutschen Grenze, vom Bundesland Sachsen, entfernt.

Um einen Eindruck von der aktuellen Lage in Europa und besonders im grenznahen Ausbruchsgebiet im Nachbarland Polen zu bekommen, hat der BJV am 5. Februar die „Feldkirchner Jagdrunde ASP“ mit namhaften

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NEU: PFC – Belastung beim Schwarzwild ( PFC=per- oder polyfluorierte Chemikalien)

Wildschweinlebern können mit bestimmten Umweltchemikalien belastet sein.

Das LGL gibt hinsichtlich Verzehr und Vermarktung eine Empfehlung ab.

Zu Beginn des Jahres haben einige bayerische Veterinärämter an die Vorsitzenden der jeweiligen BJV-Kreisgruppen oder Hegegemeinschaftsleiter eine Information vom Verbraucherschutzministerium weitergegeben. Darin wird mitgeteilt, dass Untersuchungen von Wildschweinlebern eine erhöhte Belastung mit perfluorierten Alkylsubstanzen wie Perfluoroctansulfonsäure(PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA) in nicht unkritischen Größenordnungen ergeben haben.

Wildschweine als Allesfresser nehmen bei ihrer typischen Nahrungssuche

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