
Wilder Winter
Ob mit oder ohne Schnee: Die Menschen genießen den Winter in der heimischen Natur. Wir Jäger nutzen die Chance, um zu informieren. Denn wer mehr weiß, kann bewusster und rücksichtsvoller in der Natur unterwegs sein.
Die Natur hat es so eingerichtet: Wildtiere fahren ihren „Energiehaushalt“ im Winter auf ein Minimum herunter. Rehe schließen sich oftmals zu kleinen Gruppen zusammen – „Sprünge“ sagt der Jäger dazu. Sie ruhen viel und können so mit weniger Nahrung auskommen. Dass Menschen auf Wegen unterwegs sind, bei Tage und in gebührendem Abstand – daran können sie sich durchaus gewöhnen und bleiben ruhig. Erholungssuchende in der späten Dämmerung oder bei Nacht, mit Lampen ausgestattet abseits der Wege oder mitten im Wald, oder unkontrolliert freilaufende Hunde versetzen sie allerdings in Angst und Schrecken. Fluchten aus dem Energiesparmodus heraus sind unvorstellbar kräftezehrend. Sie schwächen die Tiere für die harte Jahreszeit, die ihnen bevorsteht.
Neue Wege gehen
Eine abendliche Joggingrunde, ein nächtlicher Spaziergang durch ihren beschaulichen Heimatort, dabei die weihnachtlich geschmückten Fenster und lichterglänzenden Vorgärten betrachten. Das ist auch eine Wohltat fürs Auge und für die Seele. Gönnen Sie derweil im dunklen Wald den wilden Geschöpfen die Ruhe, die sie brauchen. Am Tage, auf den Wegen, mit Ruhe und Respekt vor der Natur – werden Sie bestimmt mit schönen „wilden“ Anblicken belohnt.




Reinhard Bugany vermittelte die Theorie, unter anderem zu den Themen richtige Fußstellung, Körperhaltung, Greifen der Waffe, richtiges Zielen, richtiges Abziehen und Atmung. Anschließend gab es noch Hinweise und Unterlagen zum Üben zu Hause.
Nach der Sicherheitsbelehrung durch Sebastian Bugany ging es an den Schießstand, wo zunächst das Vermittelte beim Schuss auf die Scheibe unter fachkundiger Anleitung in die Praxis umgesetzt wurde.


Schlaue Krähen erfordern schlaue Jäger
Am 7. und 9. September 2023 fand die Brauchbarkeitsprüfung der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck statt. Wie in den Jahren zuvor, durfte diese wieder im Revier Aich durchgeführt werden. Angetreten sind 11 Gespanne mit einer bunten Mischung bekannter Jagdhunderassen: ein Dackel, zwei kleine Münsterländer, ein Deutsch Drahthaar, ein Deutsch Langhaar, ein Deutsch Kurzhaar, ein Epagneul Breton, ein Flatcoated Retriever und ein Labrador Retriever.

Am 4. September spielten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe zum vorletzten Mal in diesem Jahr ihre jagdlichen Serenaden an der Kapelle im Wald bei Jesenwang vor zahlreich erschienenen Zuhörern. Durch den gelungenen Abend führte wieder professionell, abwechslungsreich und interessant Bernhard Breitsameter. Im Gespräch mit den Besuchern wird immer wieder geäußert, wie beliebt diese musikalische Darbietung auch bei Nichtjägern ist. Mehr zu unseren Jagdhornbläsern findet ihr auch auf