Erfolgreiches Trichinenprobeentnahme-Seminar 2026

Wie bereits in vergangenen Jahren veranstaltete die BJV-Kreisgruppe FFB am 2. Juni wieder eine Schulung zur Entnahme von Proben beim Wildschwein für die Untersuchung auf Trichinen. 

Diese ist die Voraussetzung dafür, dass Jägern und Jägerinnen bei der zuständigen Behörde auf Antrag diese eigentlich nur Tierärzten vorbehaltene Entnahme übertragen werden kann. Deshalb war auch vom Landratsamt FFB, Fachbereich B: Lebensmittelüberwachung, gesundheitlicher Verbraucherschutz die Referatsleiterin Frau Dr. Kuffer-Frank (2. v. l.) anwesend.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer durch den stellv. Vorsitzen der der Kreisgruppe FFB, Helmut Riegg (1. v. l.), führte Dr. Michael Mayer (3. v. l.) durch die Schulung, zunächst mit Theorie und der Erklärung, warum der Fokus auf dem Zwerchfellpfeiler liegt. Zusätzlich ging er noch auf weitere Aspekte der Wildbrethygiene in diesem Zusammenhang ein. Im Anschluss folgte ein kurzer praktischer Teil.

Wir bedanken uns bei Dr. Michael Mayer und Frau Dr. Kuffer-Frank für die Durchführung der Veranstaltung und bei Hans Frietinger für das Zurverfügungstellen der Räumlichkeiten im Gasthaus Frietinger in Luttenwang.

Jetzt zum Trichinenenprobenentnahme-Seminar am 2. Juni anmelden

Termin: 2. Juni 2026
Ort: Gasthof Frietinger, Luttenwang in der Halle
Beginn: 19:00 Uhr
Kosten: 10,00 Euro für Mitglieder der Kreisgruppe, 15,00 Euro für Nichtmitglieder – bitte zur Veranstaltung mitbringen
Anmeldung per E-Mail: schatzmeister@bjv-ffb.de

Das Landratsamt erhält von der Kreisgruppe eine Liste der Teilnehmer mit Adressen, das Zertifikat wird direkt vom Amt ausgestellt und zugeschickt.

Internationaler Austausch zum Thema Wildbretvermarktung

Die Wildbretvermarktungsstrategie des BJV interessiert weit über die Grenzen des Freistaates hinaus. Eine Delegation des Französischen Jagdverbandes um Directeur Jean Matthieu Gonnet und Thomas Corvasce, Präsident der Jägervereinigung in Haut-Marne, waren auf Einladung der Firma Sailer zu Gast im Bayerisch-Württembergischem Grenzgebiet, um sich über die Wildbretvermarktung des BJV zu informieren. Die vielfachen Aktivitäten des BJV fanden großen Anklang bei den Gästen aus Frankreich und sollen zu Beginn des nächsten Jahres bei einer internationalen Tagung zum Thema Wildbretvermarktung in Brüssel vorgestellt werden.

(Quelle BJV)

 

NEU: PFC – Belastung beim Schwarzwild ( PFC=per- oder polyfluorierte Chemikalien)

Wildschweinlebern können mit bestimmten Umweltchemikalien belastet sein.

Das LGL gibt hinsichtlich Verzehr und Vermarktung eine Empfehlung ab.

Zu Beginn des Jahres haben einige bayerische Veterinärämter an die Vorsitzenden der jeweiligen BJV-Kreisgruppen oder Hegegemeinschaftsleiter eine Information vom Verbraucherschutzministerium weitergegeben. Darin wird mitgeteilt, dass Untersuchungen von Wildschweinlebern eine erhöhte Belastung mit perfluorierten Alkylsubstanzen wie Perfluoroctansulfonsäure(PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA) in nicht unkritischen Größenordnungen ergeben haben.

Wildschweine als Allesfresser nehmen bei ihrer typischen Nahrungssuche

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